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TU Berlin

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TUB Teaching 2.0 Kooperationslabor Fachdidaktik Elektro-, Fahrzeug-, Informations-, Medien- und Metalltechnik

Laufzeit: 07/2019 bis 12/2023

Im Zuge der Weiterentwicklung der universitären Lehrkräfteausbildung wird im Projekteverbund TUB Teaching 2.0 ein neues Lehr-Lernformat konzipiert. Im sog. Kooperationslabor (kurz: Ko-Lab) sollen die zukünftigen Lehrkräfte unter Einbezug der betrieblichen Praxis sowie unter verstärkter Berücksichtigung der Querlagenthemen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Heterogenität, Diagnostik, Sprachbildung und Inklusion praxisnahe und differenzierte Lernsituationen und Lernaufgaben für den Berufsschulunterricht entwickeln. Anschließend sollen die im Ko-Lab entwickelten Lernsituationen und Lernaufgaben in der Praxisphase des Studiums im Schulunterricht ausprobiert werden. Die dabei gesammelten Erfahrungen werden in die Lernsituation und die dazugehörigen Lernaufgaben integriert und anderen Lehrkräften als Best-practice-Beispiele zur Verfügung gestellt.

Die Evaluation und die Wirksamkeit der neuen Lerngelegenheit sowie die Bewertung der Aufgaben in der Praxis und durch die Praxis wird begleitend untersucht.

Ansprechpersonen: Manuela Weber, Edda Dilger

Link für weitere Informationen: https://www.b-nerle.tu-berlin.de/menue/forschung/tub_teaching_20/

Evaluation und Feststellung der Studierbarkeit der beruflichen Fachrichtung Medientechnik

Laufzeit: 04/22 – 12/22

Das Fachgebiet Fachdidaktik Metall- und Elektrotechnik wurde vor geraumer Zeit um drei berufliche Fachrichtungen erweitert, um dem Bedarf an Lehrkräften in der beruflichen Bildung mit attraktiveren und breiteren Angeboten zu begegnen: Fahrzeug-, Informations- und Medientechnik. Die curriculare fachwissenschaftliche Ausgestaltung der Studiengänge wurde in Kooperation mit den ansässigen Fakultäten der TU Berlin umgesetzt. Nach den ersten Fachsemestern konnte festgestellt werden, dass die Studierbarkeit insbesondere für die Medientechnik nicht umfassend gegeben war.

Auf der Basis einer Kooperation mit der Berliner Hochschule für Technik konnte für das berufliche Lehramt der Medientechnik ein umfangreicher fachwissenschaftlicher Wahlpflichtbereich bereitgestellt wer-den, der den inhaltlichen Anforderungen der Oberstufenzentren und den Voraussetzungen der Studierenden entspricht. Diese Kooperation scheint erfolgreich zu sein, da erstmals im Wintersemester 2021/2022 Studierende aus der Fachrichtung Medientechnik in das Master-Studium einmünden.

Die konkreten Forschungsfragen sind:

  • Welche konkreten Bedingungen haben zu dem Erfolg in der Medientechnik geführt?
  • Wie können Kooperationen gegebenenfalls für weitere berufliche Fachrichtungen mit Lehramtsoption gesichert und ausgebaut werden?
  • Wie kann ein adäquater Wahlpflichtbereich durch Ausbau der Kooperationen zu weiteren Fachbereichen der Beuth Hochschule und weiteren Hochschulen in Berlin (z. B. HTW) geschaffen werden?
  • Können Studierende durch passgenaue Angebote besser in der Regelstudienzeit verbleiben? Verfügbarkeit von Absolventen als Lehrkräfte für die beruflichen Schulen (statt Quereinsteiger*innen für Schuldienst), Wie kann die Motivation der Studierenden gehalten und ausgebaut werden?

Methodik

  • Interviews mit Studierenden, Verantwortlichen der TU-Berlin und der Berliner Hochschule für Technik, Studienberatung beider Standorte – auch hinsichtlich Bedarfe
  • Analyse der Studienordnungen im Vergleich unter Einbezug der Zeitplanungen, Anforderungen, Rahmenvorgaben der KMK für die entsprechenden beruflichen Lehramtsstudiengänge

Ansprechperson: Christian Stoll

„Digitales Feedback-Tool in der Lernbegleitung des Praxissemesters“ – Teilprojekt 2 der Digitalisierung im Beruflichen Lehramtsstudium (DiBeLe) unter der Leitung von PD Dr. Jan Pfetsch

Das Fachgebiet arbeitet intensiv an der Entwicklung und Erprobung von Instrumentarien für eine lernwirksame Unterrichtsnachbesprechung (UNB) eigenständig geplanten und durchgeführten Unterrichts der Studierenden im Praxissemester in den Masterstudiengängen mit.

Das Teilprojekt unter der Leitung von Dr. Diemut Ophardt zielt auf die forschungsbasierte Optimierung eines zentralen Elements der Lernbegleitung Studierender im Praxissemester: der Unterrichtsnachbesprechungen (UNB) zwischen Universitätslehrenden und Praxissemesterstudierenden. Ziel ist die Entwicklung, Erprobung und anschließende Verbreitung eines Konzepts für UNB zur Förderung von Kompetenzen des Planens, Durchführens und Reflektierens eigenen Unterrichts, der Selbstregulation sowie der datenbasierten Entscheidungsfindung anhand von digitalisierten Schülerinnen und Schüler (SuS)-Rückmeldungen.

Link zum Projekt: https://projekt.dibele.tu-berlin.de/wiki/doku.php?id=start

Im Fachgebiet werden folgende Entwicklungsschritte durchgeführt und begleitet:

  • Hospitationen des eigenständig geplanten und durchgeführten Unterrichts der Studierenden in beruflichen Bildungsgängen an Oberstufenzentren in Berlin,
  • Durchführung der strukturierten UNB sowie die Erstellung von Audiomitschnitten der Gespräche zur fokussierten Auswertung unter verschiedenen Fragestellungen und
  • Einführung des digitalen Schüler*innen-Feedbacktools, dessen Einbindung in den Unterricht und die Verarbeitung der Ergebnisse in der UNB.

Ansprechperson: Carolin Lohse

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