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Fachdidaktik Bautechnik und LandschaftsgestaltungEXPERT MEETING: Workplace Literacy ‐ Basisbildung und Beruf

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EXPERT MEETING: Workplace Literacy ‐ Basisbildung und Beruf

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In welchem Konsens Basisbildung zum Beruf steht, welche grundlegende Rolle sie in den Unternehmen und deren Weiterbildung spielt ‐ darüber informierten und diskutierten die Referenten/innen aus dem In‐ und Ausland sowie zahlreichen Gäste am 15. Juli 2013 in den Räumen des Instituts für Berufliche Bildung und Arbeitslehre an der TU Berlin.

Prof. Dr. Johannes Meyser begrüßte die Vertreter/innen von Bildungseinrichtungen aus Großbritannien, Spanien, Bulgarien und Österreich, die zum Thema Basisbildung und „Workplace Literacy“ über erfolgreiche Ansätze berichteten. An Beispielen verdeutlichten sie, wie jeweils bildungspolitisch dieses Thema aufgegriffen und umgesetzt wird. Länderspezifisch geht man in diesen Bildungsbereichen den Fragen nach, welchen Stellenwert Basisbildung am Arbeitsplatz hat, welche spezifischen Kenntnisse für bestimmte Arbeitsbereiche notwendig sind und wie sie bedarfsgerecht erweitert werden können. Dabei zeigte sich, dass für den Bereich der Aus‐ und Weiterbildung in Unternehmen die Vermittlung allgemeiner Basisbildung mit der fachlichen Kompetenzerweiterung verbunden sein muss. Letztlich soll fundiertes, arbeitsplatzorientiertes Wissen den Einstieg in den Arbeitsmarkt und den Verbleib im Arbeitsleben sichern.

Neben den Experten der beruflichen Bildung kamen auch Unternehmensvertreter zu Wort. Sie betonten die Relevanz der Basisbildungskompetenzen bei der Umsetzung von Arbeitsaufgaben; sehen aber auch in der betrieblichen Weiterbildung die Notwendigkeit der Unterstützung Dritter in Form von Beratungsleistung, bei der Entwicklung von arbeitsplatzorientierten Weiterbildungskursen und finanziellen Mitteln für die Umsetzung solcher ganzheitlichen Angebote. Als ein Ergebnis der Veranstaltung richtet sich der Blick auf die Bildungsanbieter, die in ihrer Angebotsgestaltung einen Paradigmenwechsel eingehen müssen. Von der Beratungskompetenz, die betriebliche Belange vordergründig im Blick haben sollte, über neue Anforderungen an didaktisch-methodische Kompetenzen der Kursleitenden bis hin zur Flexibilität (Ort, Zeit, Inhalte etc.) der Bildungseinrichtungen lässt sich der „Bogen spannen“.

Letztendlich lässt sich noch ein Fazit aus den Diskussionen ziehen: „Workplace Literacy“ muss zumQuerschnittsthema der Bildung und Berufsbildungspolitik werden.

Den Flyer zum EXPERT MEETING: Workplace Literacy finden Sie hier.

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